Was ist Psychotherapie

und wer kann helfen?

Greta Hessel Phil. M. A.

Psychotherapie ist die Behandlung von  psychischen (seelischen) Problemen mit Krankheitswert (psychopathologisch), das können sein: Störungen des Denkens, Handelns und Erlebens,  mit psychologischen Methoden.

Grundvoraussetzung für eine Diagnose ist der Leidensdruck und die persönliche Bereitschaft Veränderungen zu wollen und Hilfe annehmen zu können. Mit therapieresistenten Menschen lässt sich schwer oder fast gar nicht arbeiten. Deshalb ist es manchmal nicht sehr förderlich, jemand in die Psychotherapie zu bringen, der es eigentlich nicht möchte.

Welche psychischen Krankheiten gibt es und ab wann ist jemand psychisch krank? Wie lässt sich das feststellen und ab wann braucht jemand Hilfe?

Im ICD 10 sind alle psychischen Störungen klassifiziert. Es wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) herausgegeben, nachdem richten sich alle Psychologen, Psychiater, Ärzte und Psychotherapeuten. Darauf wird die Diagnose aufgebaut. Zuerst wird die Anamnese, also die Beschwerdeliste (Symphtome) des Klienten erfasst. Die häufigsten Beschwerden sind Depressionen und Angststörungen. Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens plötzlich aus der Bahn gerissen und betroffen werden. Etwa 10 % der Bevölkerung kann von einer behandlungsbedürftigen Angststörung erfasst werden.

Die Psychotherapie setzt keine Medikamente ein, da sind eher die Psychiater oder Ärzte zuständig. Manchmal ist es aber notwendig neben der Psychotherapie auch Medikamente einzusetzen.

Wann soll man den in die Psychotherapie gehen?

Antriebsschwäche, Niedergeschlagenheit oder körperliche Störungen und ein hoher Leidensdruck bringen den Menschen erst einmal in die normale Hausarztpraxis. Wenn sich keine organischen Ursachen feststellen lassen und die Beschwerden auf Dauer nicht weg zubekommen sind, wird der behandelnde Arzt eine Überweisung zu einer Psychotherapie ausstellen.

Der Psychotherapeut stellt dann fest, ob es sich um eine psychische Störung handelt. In den ersten Sitzungen (meist 50 Minuten) dienen dem Kennenlernen und der Abklärung, ob eine Behandlungsbedürftigkeit vorliegt. Motivation, Erwartung und Sympathie werden besprochen auch Fragebögen werden ausgefüllt. Wichtig ist auch. dass eine Familienanamnese erstellt wird, denn es gibt auch erblich bedingte Veranlagungen, die beachtet werden müssen.

Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Problemen

Referenzen:

Als ich fünf Jahre alt war, sind Dinge in meinem Leben geschehen, die in mir Gefühle des Abgetrenntseins entstehen ließen. Ich muss voller Schmerz und Traurigkeit gewesen sein. Um zu überleben und um mich zu schützen, entwickelte ich Muster, die mich später (teilweise bis heute) unglücklich, verzweifelt, krank und hilflos machten. An länger andauernde harmonische, friedvolle Phasen in meinem Leben kann ich mich nicht erinnern. Ich stolperte von einer Krise in die andere. Leid und Schmerz waren mir sehr vertrautem Alter von vierzig Jahren, fast am Ende all meiner Kräfte, gab ich nach 18 jähriger Tätigkeit meinen Beruf als Hauptschullehrerin auf. Ich spürte, dass ich mich aus dieser Dunkelheit ins Licht, zu mir nach Hause bringen sollte.
Ich nahm viele Möglichkeiten wahr, arbeitete täglich an mir, um „gesund“ zu werden. Therapien, Kurse und Seminare, Bücher ließen mich wachsen und reifen, so dass ich das Licht am Ende des Tunnels sehen konnte.
Das größte Geschenk erhielt ich vor etwas vier Jahren, als ich meinen Glauben an eine „höhere Macht“ (Gott, Universum) zurückgewann. Ich spürte mich wieder liebevoll geführt. Vertrauen und Hingabe in diese Führung haben mir in den Zeiten der Zweifel und der schmerzvollen Erfahrungen und Rückschritte sehr geholfen, bis heute.
Immer auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens erspürte ich vor etwa einem Jahr meine Aufgabe in diesem Leben. In mir erwachte der Wunsch, den Menschen, die vielleicht so wie ich krank im Herzen oder aus dem Gleichgewicht geraten waren, zu helfen, sie zu unterstützen, zu beraten, sie zu begleiten auf ihrem Weg ins Licht. Ich verspürte das Bedürfnis, ihnen das Wissen zu vermitteln, dass sie in sich selbst die Kraft der Medizin entwickeln und zu Selbstheilern werden können.

Was sollte ich tun, um dazu in der Lage sein zu können?
Ich entschloss mich für die Heilpraktikerausbildung, denn schon seit einigen Jahren beschäftigte ich mich mit den heilenden Kräften der Natur. Der Umgang mit Bachblüten, Edelsteinen, Kräutern und ätherischen Ölen ist mir vertraut, und aus eigener Erfahrung weiß ich, wie heilsam sie in ihrer Wirkung auf Körper, Geist und Seele sein können.
Im Mai 1994 sollte die Ausbildung beginnen. Weiterlesen