Heilpraktiker Psychotherapie

Intensivkursus: Prüfungsvorbereitung beim Gesundheitsamt mit dem Ziel zur Erlangung der Heilerlaubnis eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie.

Heilpraktiker Psychotherapie

Themen:

Psychopathologischer Befund: Symptome und Diagnostik,

Psychiatrische Krankheitslehre: Klassifikation ICD-10 und DSM

Grundlagen der psychischen Störungen: Affektive Störungen, Angst und Panikstörungen, Zwangsstörungen, Schizophrenie, Organische psychische Störungen,  Belastungs- und Anpassungsstörungen, Dissoziative Störungen, Somatoforme Störungen, Essstörungen,

Sucht und Abhängigkeiten, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Zwangserkrankungen,

Suizid-Gefährdung-Notfallprogramm,

Rechte und Pflichten

Therapieverfahren


Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie. Personen mit psychischen Störungen sind von diesem Angebot ausgeschlossen!

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Psychotherapie (Heilpraktikergesetz)

Psychotherapie mit einer Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz ist eine Besonderheit im deutschen Gesundheitswesens. Heilpraktiker sind in Deutschland neben psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten befugt, Psychotherapie auszuüben. Seit 1993[1] kann Psychotherapie auch von Personen ausgeübt werden, denen eine „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung als Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ (Heilpraktiker für Psychotherapie) erteilt wurde.

Wer die Heilkunde berufsmäßig ausübt, ohne als Arzt approbiert zu sein, bedarf dazu der Erlaubnis als Heilpraktiker durch die zuständige Landesbehörde.[4] Eine erteilte Erlaubnis hat bundesweite Gültigkeit. Voraussetzung für die Erlaubnis ist ein Mindestalter von 25 Jahren, der erfolgreiche Abschluss mindestens der Hauptschule oder ein gleichwertiger Abschluss sowie die körperliche und geistige Eignung für den Beruf, die durch ärztliches Attest und polizeiliches Führungszeugnis nachzuweisen sind.[5] Zur Erlangung der Erlaubnis muss sich der Antragsteller nach § 2 Abs. 1 Buchstabe i) HeilprGDV einer Überprüfung seiner Kenntnisse und Fertigkeiten unterziehen, um festzustellen, ob die Ausübung der Heilkunde durch den Betreffenden eine Gefahr für die Volksgesundheit bedeuten würde.[6][7]

Für die Erteilung einer auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkten Heilpraktikererlaubnis sind zudem entsprechende Kenntnisse in einem Psychotherapieverfahren nachzuweisen, das allgemein gültigen Kriterien an Psychotherapieverfahren genügt, und dazu befähigt, Patienten entsprechend der Diagnose psychotherapeutisch zu behandeln. Diese Befähigung setzt auch Grundkenntnisse in allen wissenschaftlichen anerkannten Psychotherapieverfahren voraus. Nachweise zu solchen Aus- und Fortbildungen werden von einigen überprüfenden Gesundheitsämtern für das Bestehen der Überprüfung vorausgesetzt.[8]

Die Gestaltung und Ausführungen der Prüfungen fallen unter das Landesrecht.[5] Die Überprüfung enthält Fragen zum Basiswissen hinsichtlich psychischer Krankheiten und Persönlichkeitsstörungen, Diagnostik, Rechts- und Berufskunde und Therapieformen. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Eine Zulassung zur mündlichen Überprüfung erfolgt nur, wenn die schriftliche Überprüfung bestanden wurde. Ausbildungsnachweise sind grundsätzlich keine Voraussetzung für die Zulassung zur Kenntnisüberprüfung, es gibt keine vorgeschriebene Regelausbildung. Quelle: wikipedia